Devils verlieren das Pink Derby

Field Goal entscheidet das Spiel für die Pioneers

Die Hamburg Blue Devils verlieren das erste Stadtderby gegen die Hamburg Pioneers in der American Football Regionalliga Nord mit 14:17.

Die erste Halbzeit auf dem Homefield der Blue Devils war durch Hitze und Sturm geprägt. Bei weit über 30 Grad im Schatten taten sich beide Mannschaften schwer und die erste Halbzeit war schnell um. Einzig ein Fieldgoal der Pioneers durch Marcel Weber brachte zwei Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit Punkte auf die Anzeigentafel und war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

Nach der Halbzeit entwickelte sich ein munteres Spiel zwischen beiden Hamburger Mannschaften mit dem besseren Ende für die Jungs aus dem Stadtpark. Immer wieder war es auf Seiten der Pioneers der neue Running Back Crusoe Gongbay der auch maßgeblich am ersten Touchdown der Pioneers in der zweiten Spielhälfte beteiligt war. Die Devils schaffen es nicht Gongbay richtig unter Kontrolle zu bekommen und so läutete er den Touchdown mit einem Lauf über 30 Meter bis an die Endzone der Devils ein. In den anschließenden vier Versuchen kamen die Pioneers bereits mit dem ersten Versuch in die Endzone und konnten durch Gongbay auf 9:0 erhöhen. Marcel Weber verwandelte  den Point after Touchdown sicher.

Die Devils kämpften weiter und gaben nicht auf. Quarterback Leif Plagge mit einem tollen Wurf auf Nicolas Pimentel und Carlos Feix mit einem verwandelten PAT verkürzten auf 07:10.

Wieder waren es jedoch die Gäste aus dem Stadtpark die erneut punkten konnten. Neuverpflichtung Elliot Bodman mit seinem  Touchdownlauf zum 16:07 für die Pioneers und Marcel Weber mit dem PAT erhöhten zum Ende des 3. Quarters auf 17:07. Marcel Weber verletzte sich im letzten Quarter bei einem Punt, konnte aber auf eigenen Beinen das Feld verlassen. Auch Running Back Crusoe Gongbay wurde bei den Pioneers nach Verletzung aus dem Spiel genommen. So kamen im letzten Quarter die Devils noch einmal auf und konnten durch Andeas Grycz, der einen tollen Pass von Leif Plagge in der Endzone fangen konnte und Carlos Feix auf 14:17 verkürzen, doch am Ende reichte die Zeit nicht mehr.

So gewinnen die Pioneers Ihr erstes Saisonspiel ausgerechnet im Hamburger Derby und die Niederlagenserie der stark ersatzgeschwächten Blue Devils reißt leider nicht ab.

Die Devils empfangen am 06.07. um 15.00 am Kroonhorst den bisher ungeschlagenen Tabellenführer, die Oldenburg Knights.

Bericht: Wolfgang Schmidt, HarbourTown Radio – exklusiver Medienpartner der Hamburg Blue Devils

GO PINK – Spieltagsmotto voller Erfolg

Der Spieltag stand im Zeichen des Engagements für Brustkrebsfrüherkennung und trug das Motto “GO PINK”. Wir freuen uns sehr mit der Pink Ribbon Kampagne diesen guten Zweck zu unterstützen. Neben den typischen pinken Schleifchen und Luftballons haben unsere Spieler sich mit pinken Tape, Handschuhen und Tüchern von ihrer besten Seite präsentiert. Auch unsere Cheerleader haben sich mit pinken Socken und Poms dem Motto entsprechend gekleidet. Besondere Highlights waren auch der pink gekreidete Rasen, die Chaincrew mit pinken Westen und nicht zuletzt die vielen Fans in den pinken Jerseys der Saison 2012. Die GO PINK-Gameday Shirts, von deren Erlös gut 1/4 an Pink Ribbon gespendet wird, wurden mit großer Begeisterung gekauft. Insgesamt wurden für Pink Ribbon 560,18€ an Spenden gesammelt. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen Spendern bedanken – wir sind stolz, dass ihr diese tolle Kampagne unterstützt habt!

#DerWichtigeWurf ist eine Bewegung, bekannt aus den USA als #CrucialCatch, die sich in diesem Jahr auch bei zahlreichen American Football Vereinen in Deutschland etabliert und während des gesamten Jahres durch etliche Veranstaltungen sichtbar wird.

Gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation Awareness Deutschland gUG, welche hinter der Kampagne Pink Ribbon Deutschland steht, möchten die Vereine die große Bedeutung der Früherkennung in das Bewusstsein möglichst vieler Frauen bringen. Durch die Brustkrebsfrüherkennung und die und die damit verbundene bessere Behandlungsmöglichkeit bestehen in den meisten Fällen gute Heilungschancen. „Wir sind sehr dankbar und absolut begeistert, wie groß die Bereitschaft in den Vereinen ist, sich dieser Kampagne anzuschließen. Für unsere Kommunikationsarbeit ist dies eine absolute Bereicherung“, so Katharina Müller von Pink Ribbon Deutschland. In den USA gibt es den Crucial Catch der NFL nun schon seit einem Jahrzehnt. Die pinke Schleife hat in den Staaten eine unvergleichliche Bekanntheit erreicht und wird insbesondere im Brustkrebsmonat Oktober in vielerlei Aktionen, Medien und Kampagnen eingesetzt. Auch in Deutschland wächst die Bedeutung des „Pink Ribbon“ und die gemeinnützige Organisation Awareness Deutschland gUG verbindet die Farbe Pink mit aufmerksamkeitsstarken Aktionen, um Ängste abzubauen und im Alltag der Menschen möglichst selbstverständlich auf die wichtige Brustkrebsfrüherkennung hinzuweisen.

Foto: Thorsten Henschke

Kommentar schreiben